K-Taping®

K-Taping® wird sowohl in der Schwangerschaft zur Unterstützung der Muskulatur, Stabilisierung der Wirbelsäule, Verbesserung des Lymphflusses als auch in der Schwangerschaftsnachsorge zur Rückbildung oder zur Verbesserung des Milchflusses eingesetzt.

Des Weiteren wird K-Taping® bei einer Vielzahl von Beschwerdebildern angewendet, wie beispielsweise zur Verbesserung der Mobilität, zur Schmerzreduktion und zur Stabilisierung.

 

In der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft kommt es zu zahlreichen physiologischen Veränderungen, hervorgerufen durch die hormonelle Umstellung, durch die es zu Lockerungen von Bändern kommt, sowie durch eine Schwerpunktverlagerung aufgrund des immer größer werdenden Bauches, wodurch die Lendenwirbelsäule auf eine zusätzliche Belastungsprobe gestellt wird. In Verbindung mit auf die Schwangerschaft abgestimmten Kräftigungsübungen kann eine entsprechende Tapeanlage eine unterstützende Wirkung zeigen und die Rückenmuskulatur somit entlasten.

Während der Schwangerschaft kann es ebenso vermehrt zu Verspannungen der Nackenmuskulatur kommen, wobei eine entsprechende Muskelanlage entlastende Wirkung zeigen kann.

Durch die Gewichtszunahme des Kindes im Bauch steigt die Belastung der Bauchmuskulatur sowie der Lendenwirbelsäule. Durch die Anwendung einer entsprechenden Tapeanlage erfolgt eine Entlastung des Bauchgewichts.

Bei einer Symphysenlockerung führt eine entsprechende Tapeanlage zu einer Stabilisierung der Symphyse und des Beckenrings.

 

Nach der Geburt

Nach neun Monaten, in denen es zu zahlreichen physiologischen Veränderungen wie der Dehnung der Bauchmuskulatur sowie der Bauchhaut kam, muss sich nun alles wieder zurückbilden. Auch die Gebärmutter zieht sich wieder zurück. Unterstützend kann eine den Vagotonus anregende Bauchspirale angebracht werden.

Auch eine sogenannte Rektusdiastase ist oftmals die Folge der noch schwachen und überdehnten Bauchmuskulatur nach der Entbindung. Durch eine Faszienkorrektur werden die beiden auseinandergewichenen geraden Bauchmuskeln wieder einander angenähert, was zu einer Entlastung der Rektusdiastase führt.

Auch bei Milchstau oder einer Mastitis (Brustentzündung) kann eine entsprechende Brustanlage Abhilfe schaffen, indem es zu einer Entlastung der Michkanäle bzw. der Brust und somit zu einer Schmerzreduzierung kommt.

 

Narbentape (bei Kaiserschnitt)

Durch den Schnitt durch Bauchhaut und Gebärmutter, kommt es häufig zu Verklebungen zwischen den Gewebsschichten, was häufig große viszerale Probleme mit sich bringt. Zudem können energetische Blockaden auftreten. Durch das Tapen der Narben wird die Bildung eines veränderten Narbengewebes vermieden und eine Entstörung von Narben wird herbeigeführt.