Planschen und Entspannen für die Kleinsten

Babys und das Element Wasser… Die Schwangerschaft und die neunmonatige Entwicklung des Kindes im Mutterleib ist ein wahres Wunder der Natur! Das Baby schwimmt in dem schützenden Lebensraum, einer mit angenehm warmen Fruchtwasser gefüllten Blase, die gleichzeitig Spielwiese und lebenswichtiger Flüssigkeitslieferant ist.

Und kaum haben die Kleinen das Licht der Welt erblickt, sitzen sie auf dem Trockenen.

Nach der Geburt unserer mini Maus waren wir ganz gespannt darauf, wie sie auf den ersten Wasserkontakt beim Baden reagieren würde. Nach etwa zehn Tagen, nachdem der Nabel abgefallen und vollständig verheilt war, war es, mit Hilfestellung unserer Hebamme, endlich soweit. Zunächst haben wir sie in eine Mullwindel gelegt, bevor wir ihren kleinen Körper samt Tuch langsam ins wohl temperierte nasse Element getaucht haben. Das soll wohl, ähnlich wie bei dem Zustand im Mutterleib, ein Gefühl der Geborgenheit vermitteln. Und von Anfang an hat sie diesen Zustand des mühelosen Schwebens sichtlich genossen, war komplett gelöst und entspannt. Auch während der schwierigen Zeit der Dreimonatskoliken, haben ihr die wohltuenden Bäder Linderung gebracht. Wir haben trotzdem darauf geachtet, dass wir sie in den ersten Wochen nicht mehr als 1-2 mal pro Woche baden, um die zarte Babyhaut nicht auszutrocknen.

Später dann wurde das Baden mit anschließender Babymassage, ebenfalls noch 1-2 mal wöchentlich, in unser abendliches Schlafenszeit-Ritual integriert und hat bis heute weiterhin Bestand. Doch natürlich sieht das Baden mit einem zehn Monate altem Kleinkind ganz anders aus als noch zu Beginn mit einem Säugling.

Da wir früh merkten – eigentlich bereits vom ersten Wasserkontakt an – wie wohl sich unsere Kleine dabei fühlt, begann ich mich über Babyschwimmen zu informieren. Meine Hebamme sagte, dass etwa mit vier Monaten ein guter Zeitpunkt sei, eine entsprechend angeleitete Körpererfahrung im Wasser zu machen. Durch die Bewegung im Wasser werde neben der Koordination auch das Gleichgewicht und Körpergefühl gefördert, der Kontakt zu anderen Babys bilde die soziale Entwicklung vermehrt aus. Doch weiter als Informationen einzuholen bin ich leider nicht gekommen, denn vermutlich gehen (angehende) Eltern bei der Kursanmeldung zum Babyschwimmen ähnlich vor wie bei der Suche nach einer Hebamme oder der Anmeldung zum Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurs: Die Anmeldung erfolgt vermutlich bereits wenige Stunden nachdem der Schwangerschaftstest positiv ausgefallen ist. Über ein halbes Jahr im Voraus waren alle Babyschwimmkurse in der weiteren Umgebung restlos ausgebucht…

Und so wollten wir das ganze selber in die Hand nehmen und an einem der nächsten Warmbadetage in das nahegelegene Hallenbad und schauen, wie unsere mittlerweile fünf Monate alte mini Maus außerhalb ihrer Badewanne auf das warme nass wohl reagiert. Da kam uns in den Sinn, dass wir kurze Zeit zuvor auf Bilder gestoßen sind, auf denen umherplanschende Babys mit Luftreifen um den Hals zu sehen waren. Das schien uns nicht nur ein lustiges Badegadget zu ein, sondern gleichzeitig auch eine sicherheitsrelevante Schwimmhilfe. Da dieser besondere Reif nicht um die Hüfte, sondern um den Hals gelegt wird, ist er auch für die ganz Kleinen, die ihren Kopf noch nicht eigenständig halten können, geeignet. Also haben wir im Internet nach einem solchen Schwimmring mit guten Rezensionen gesucht und sind auch sofort fündig geworden. Gesucht, bestellt, geliefert… und natürlich musste das gute Stück gleich – erst mal in der Badewanne – ausprobiert werden! Der Baby Schwimmring für den wir uns entschieden haben, besteht aus robustem aber gleichzeitig flexiblem Material, ähnlich der Beschaffenheit von Luftmatratzen, und wird wie ein Kragen um den Hals gelegt und hinten durch einen Klett an der Ober- und einen Klipp an der Unterseite so doppelt gesichert. Am Anfang sollte man das ganze erst mal zu zweit anziehen, später geht es auch alleine.

Wir also unsere mini Maus in den Ring gesteckt und ab ins wohlig warme Wasser, und sie fand es direkt meeegaaa super und hat schon nach kürzester Zeit gestrampelt und gequietscht was das Zeugt hält und wurde von mal zu mal erkundungsfreudiger. Den Hallenbadtest hat der Schwimmring ebenfalls mit Bravour bestanden, doch leider war unsere Kleine nicht so amused, da das Badewasser am Warmbadetag nur 32°C statt der Badewannentemperatur von 37°C hatte… Da nützte leider auch all unser Entertainment nichts… Von da an eben nur in der Badewanne oder wärmer geheizten Becken J Wir können diesen tollen Reif auf jeden Fall wärmstens empfehlen! Ein riesen Spaß für alle und Sicherheitsfaktor zugleich!!

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