Tipps wie Du nach der Geburt effektiv dein persönliches Wohlfühlgewicht erreichen kannst

Die ersten Tage und Wochen sind sehr prägend für Dich und Deine Familie. Genieße die Zeit in vollen Zügen! Gönne Dir Ruhe, um Dich von der Geburt zu erholen und um die Erlebnisse zu verarbeiten und habe Geduld bis mögliche Verletzungen und Wunden verheilt sind. Nicht umsonst wird diese Phase, die etwa sechs Wochen andauert, Wochenbett genannt.

  1. Trainiere Deinen Beckenboden regelmäßig

Dein Beckenboden hat während der Schwangerschaft und der Geburt ein wahres Wunderwerk vollbracht. Sanfte Wochenbettgymnastik und regelmäßiges Beckenbodentraining sollten der tägliche Wegbegleiter für eine unterstützende Regeneration des Körpers sein. Auch für eine Stärkung der tiefliegenden Bauchmuskulatur und somit Stabilisierung Deiner Körpermitte ist dies Grundvoraussetzung. Denn im Gegensatz zur Gebärmutter, die sich nach der Entbindung alleine wieder zusammenzieht, braucht die Beckenboden- und Bauchmuskulatur aktive Unterstützung, um wieder das leisten zu können wie vor der Schwangerschaft, ohne davon Schaden zu nehmen. Wird die durch die Schwangerschaft oder den Geburtsvorgang geschwächte Beckenbodenmuskulatur nicht von Anfang an gestärkt, kann dies – zwar oft erst Jahre später – schwerwiegende Folgen haben und zu Blasenschwäche oder gar einem Gebärmuttervorfall führen. Mindestens sechs Monate lang sollte das gezielte Training durchgeführt werden. Anstrengend oder gar Schmerzen verursachend sollten die Übungen jedoch auf gar keinem Fall sein.

 

  1. Stillen

Neben den wertvollen Eigenschaften wie der Stärkung des Immunsystems, der Begünstigung einer optimalen Entwicklung des Gehirns und des Verdauungstraktes Deines Babys sowie die Festigung der Mutter-Kind-Bindung, die das Stillen mit sich bringen, verlieren viele Frauen in dieser Zeit etwas an Gewicht. Dies liegt daran, dass Dein Körper für die Milchproduktion und das Stillen an sich vermehrt Energie aufwenden muss und auf diese Weise zusätzliche Kalorien verbrennt. Denke dabei stets an Deine Flüssigkeitszufuhr und vermeide unbedingt eine unterkalorische Lebensweise, da der Körper zunächst von den vorhandenen Fettdepots zehrt, wodurch auch darin gespeicherte Schadstoffe freigesetzt werden, die wiederum in die Muttermilch gelangen können. Auch eine zu geringe Milchproduktion kann die Folge sein. Zudem kann es zu einem Mangel an notwendigen Nährstoffen kommen, was, sowohl bei der Mutter als auch beim Kind, bis hin zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann.

Versuche Dich ausgewogen und gesund zu ernähren – Dir und Deinem Kind zu Liebe.

 

  1. Bewegte Zwei(-Drei-/Vier-)samkeit an der frischen Luft

Regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft tun Dir und Deinem Baby gut. Du bleibst in Bewegung, tankst frischen Sauerstoff und bekommst gleichzeitig den Kopf frei.

Je nachdem wie die Hormone nach Deiner Geburt verrückt spielen, nutze die Zeit für Dich, um abzuschalten und Deinen Gedanken freien Lauf zu lassen.

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  1. Angeleitete Rückbildung

Die Angebote der von Hebammen angeleiteten Rückbildungskurse werden immer rarer und die wenigen Plätze sind hart umkämpft. Zu Recht – denn auf der Grundlage eines solchen progressiv aufgebauten Kurses, in dem die durch die Schwangerschaft und die Geburt stark beanspruchte Beckenboden- und Bauchmuskulatur wieder gekräftigt wird, kannst du, je nach Geburtsverlauf, etwa ab der achten Woche beginnen Deinen Körper stetig wieder in Form bringen.

 

  1. Individuell angepasstes Sportprogramm

Nutze die nachweislich positiven Effekte, die Sport auf den menschlichen Körper haben und profitiere von einer Verbesserung Deines Wohlbefindens und der gesundheitsfördernden Wirksamkeit sportlicher Aktivität. Natürlich braucht es Zeit und Geduld bis die vielfältigen Anpassungen zurückgebildet sind, die der Körper während der intensiven neun Monate Schwangerschaft erfahren hat. Wie schnell und in welcher Weise dies geschieht, ist individuell verschieden. Viele der physiologischen Veränderungen bleiben bis etwa 4-6 Wochen nach der Geburt bestehen. Zunächst wird versucht, den durch die Schwangerschaft überdehnten Muskel- und Bänderapparat wieder elastischer werden zu lassen und den Körper zu festigen. Auch verkürzte Muskeln, die durch Fehlhaltungen, die beim Stillen oder Umhertragen Deines Babys begünstigt werden, werden mithilfe bestimmter Übungen mobilisiert. Bevor Du jedoch mit der sportlichen Betätigung beginnst, solltest Du Dir in jedem Fall von Deinem behandelndem Gynäkologen das ok einholen, um mögliche gesundheitliche Risiken ausschließen zu können.

 

  1. Gesunde und ausgewogene Ernährung

Sport und Ernährung gehören untrennbar zueinander. Die Zeit nach der Geburt ist ein guter Zeitpunkt sich intensiver mit dem Thema Ernährung auseinanderzusetzen, da während dieser Phase dem Körper – gerade wenn man stillt – einiges abverlangt wird. Mithilfe einer ausgewogenen Ernährung, was bedeutet, dass Lebensmittel aus möglichst allen Nahrungsgruppen im richtigen Verhältnis zu sich genommen werden sollten, kann der Körper genügend wertvolle Nähstoffe speichern, um Dich mit Energie zu versorgen und die Entwicklung Deines Babys zu unterstützen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ebenso wichtig.

 

 

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